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'Chaos-Treff HIP ' / Hackerspace

NEU in HIP:
Raum für Hacks - Platz für Tüftler, Kreative, Bastler, Fantasten, Technikfreaks ... eben halt für 'Hacker' und deren 'Hacks'.
Ein Space für Hacker.

Öffentlich und offen für alle - auch ohne Spezialkenntnisse - für Interessierte und Dazulernenwollende. 

Was ist ein Hackerspace?

Wikipedia: "Ein Hackerspace [...] ist ein physischer, häufig offener Raum, in dem sich Hacker sowie an Wissenschaft, Technologie oder digitaler Kunst (und vielen anderen Bereichen) Interessierte treffen und austauschen können. [...] Viele Hackerspaces setzen sich für die Förderung der Allgemeinbildung im technischen Bereich, sowie die Themen der Hackerkultur (wie z. B. freie Software/Open Source, freie Hardware oder Netzpolitik) ein, wobei das Themenspektrum je nach Hackerspace variieren kann. Typische Aktivitäten sind daher Do it yourself-Sessions und Workshops, Öffentlichkeitsarbeit durch Präsentationen, Vorführungen und Vorträge, soziale Aktivitäten wie das Teilen von Wissen und gemeinsames Lernen, [...] "

Diese Beschreibung trifft unsere Intentionen und Ziele schon sehr gut.
Das Repair-Café Hilpoltstein ist ein Schmelztiegel von Personen mit unterschiedlichsten Interessen und Hobbys, und so haben sich einige Leute gefunden, die gemeinsam einen Chaos-Treff auf die Beine stellen wollen.

siehe auch: Wikipedia Chaostreffs (CCC)

CHAOS-TREFF HIP

Um den Start zu erleichtern, ist der Chaos-Ttreff vorerst als 'Projektgruppe' des Repair-Cafés organisiert. Vorhandene Ressourcen können gemeinsam genutzt werden, und im Rahmen des geplanten Makerspaces in HIP wird der Chaostreff auch zukünftig ein wichtiger Teil desselben sein. Denn die Ziele des Computer Chaos Club (CCC) decken sich auch mit den Intentionen von Repair-Cafés allgemein: Nachhaltige Entwicklung/Ressourcenschonung, 'Do-It-Yourself'/Selbermachen, Bildung/Workshops, soziales Engagement, Open-Source, u.a.

CHAOS-HIP.de

Eine eigene Webseite ist in Arbeit, wo der Chaos-Treff Hilpoltstein näher vorgestellt wird:
> https://chaos-hip.de/about/

Dort gibt es auch Details zu den einzelnen Projekten nachzulesen, sowie Dokumentationen und die aktuellen Stände. 

Doku / Film über den CCC

Wer gerne mehr zum CCC erfahren will, sollte sich die Doku von Sandra Trostel anschauen.

Vom 2-Min-20-Trailer bis zur 1-Std-26'-Doku gibt's einiges Interessantes zu sehen.

 

Was macht der Chaostreff HIP?

Wir sind neu und stehen noch am Anfang. So sind wir natürlich offen in alle Richtungen (und wollen es auch zukünftig bleiben!).
Die Teilnehmer bestimmen, wo die Reise hingehen soll.

Im Rahmen des Repair-Cafés steht natürlich das 'das Teilen von Wissen und gemeinsames Lernen' im Fokus, und das Entwickeln von nützlichen 'Hacks', die dann auch Reparaturen erleichtern sollen bzw. mitunter erst ermöglichen.
z.B. die praktische Umsetzung einer professionellen DIY-Lötstation, Prüfstationen für Monitore, PC-Bastelecke, nützliche Smartphone-Hacks, ...

Wir starten mit diversen Servern und der Nutzung von Arduino, Rapsberry & Co. als Basis für weitere Projekte.
Sobald die nötige Infrastruktur geschaffen ist, sind die Grenzen bei der Entwicklung und Umsetzung von 'Spielereien & Fantastereien' in den Bereichen Technik, Selbermachen, Kreativität & Kunst, Hobby & Basteln, u.v.a. nach oben offen.

So haben wir uns in der VHS für die 3D-Drucker ein WLAN eingerichtet, um diese bequem vom Notebook aus steuern und überwachen zu können.

Ziel ist es, Druckaufträge von zuhause aus per Internet an die VHS-Drucker übermitteln und per Live-Cam das Drucken selbst beobachten zu können. So können auch Fehldrucke rechtzeitig gestoppt werden, und die Arbeitsprozess-Logistik wird dadurch wesentlich vereinfacht.

Denn auch durch die 3D-Druck-Projektgruppe des Repair-Cafés können die Hacksen und Hackser Zugriff auf die 3D-Drucker erhalten - oder sollen wir sie in HIP lieber Hacks-Maker nennen? ;-)

Gerade für irgendwelche Testaufbauen braucht man immer wieder auch 3D-Gedrucktes, z.B. als Gehäuse für irgendein Blinke-Blinke-Zeugs ;-)

siehe auch: 3D-Druck 

 

Erste geplante Projekte

Make-Lötstation

'Liebe Kinder, lernt löten', betitelt der SPIEGEL einen Artikel über die CCC-Doku 'All Creatures Welcome'.
Das geht am besten mit professionellem Werkzeug, was auch neueste Techniken abdeckt (z.B. 'SMD-Löten'). Gute Stationen beginnen bei € 1.000 (incl. Verbrauchs-/Hilfsmaterial). Wir wollen einen umfangreichen Lötarbeitsplatz einrichten, an dem auch jeder lernen/üben/testen kann.

'Maker' machen ihr Zeugs selbst: DIY-Lötstation (heise.de/Make; Ausgabe 5/2016)
'Hacker' wollen verstehen, wie das Ding funktioniert und mit weiteren Hacks versehen.
'Reparateure' wollen damit endlich auch defekte Handys, Tablets, PCs/Notebooks reparieren können, was mit einem Lötkolben bisher nicht möglich war, z.B. defekte Mini-/Micro-Steckbuchsen, ...
Und das 'Repair-Café Hilpoltstein' wird die Technik, das Wissen und Know-How drumherum natürlich auch FAIRteilen und regelmäßig öffentlich zugänglich und nutzbar machen ...

... fürs Löten-Lernen ... oder 'Maken', also Selbermachen ;-) ... oder einfach nur nachbauen, ohne vorher ein Elektrotechnikstudium absolvieren zu müssen ;-)

OSM-Tiles-Server

Open Street Map (OSM) ist ein freies GIS. Jeder könnte die 'Karte' verbessern/aktualisieren, und all diese Daten sind kostenlos und für alle frei nutzbar. Aufgrund der großen Community hat OSM andere Kartenanbieter an Qualität und Aktualität überholt, und mittlerweile nutzen viele der professionellen Onlinemaps die Rohdaten von OSM.

Die OSM-Rohdaten (Open-Source / Open-Data) sind eigentlich nur 'banaler Text' (siehe Bild oben) - aber von der Textdatei hin zur interaktiven Karte ist noch ein weiter Weg. Wie kommen aktuelle Daten überhaupt in OSM rein? Und wie holt man sie dort wieder raus?
Wie bereinigt man den Haufen Datenmüll drumherum und wie bereitet man sie zur individuellen Verwendung auf?

Wir werden uns mit jedem Teilbereich intensiver beschäftigen: von der Datenaufnahme bis hin zur Bereitstellung individuell gestylter Maps, incl. DSGVO-konformer Nutzung, bei interaktive Einbindung in Webseiten, Visualisierungen Open-Data-Projekten, usw. ...

Wir möchten die Nutzung von OSM vereinfachen, indem wir die nötige Infrastruktur aufbauen und die Aufarbeitung und Nutzung der Karten (bei 'fair-use') kostenlos anbieten wollen, v.a. DSGVO-konform, ohne irgendwelche Datenkraken zu füttern ;-)

 

Das Know-How um GEO-Informationssysteme wird immer wichtiger, und so wollen wir auch das Wissen und die Zusammenhänge vermitteln: Angefangen von der Datenaufnahme bis hin zur persönlichen Design-Gestaltung individueller Karteninhalte. Das alles funktioniert nur mit einem eigenen Tiles-Server.
Im Rahmen des geplanten Makerspace soll es auch einen 'OSM-Stammtisch' geben, wo sich Interessierte treffen und austauschen können, aber wo wir auch das Know-How zur einfach(er)en Gestaltung und Nutzung der OSM-Rohdaten FAIRteilen.

Umweltsensorik & LoRaWan Gateway 

Sensoren sind 'digitale Sinnesorgane'. Sie messen Ist-Zustände in unserer Umwelt und geben sie als digital weiterverarbeitbare Werte weiter. Mittlerweile ist ein Leben (v.a. in der Industrie) ohne Sensoren undenkbar. So lernen bereits Schüler den Umgang mit Sensoren, z.B. für Roboterbau, Jugend forscht, usw. ...

Als Tüftler und Bastler bauen wir ein kleines Netzwerk für Umweltsensorik auf, und wollen dann auch die praktische Nutzung (im Hacker-/Makerspace) umsetzen und für alle Selbermacher auch einfach nachbaubar gestalten, z.B.:

Wie baut man aus Abwasserrohren eine Umwelt-Messstation?

Beispiel: Webseite luftdaten.info

Über dies hinaus sollen weitere Sensoren Daten liefern und über ein HIPes LoRaWan auch als Open-Data nutzbar sein und visualisiert werden können, z.B. über unseren eigenen OSM-Tiles-Server ;-)

Um für den Selbermacher-Heimwerker die Logistik zu erleichtern, planen wir, fertig zusammengestellte Komplett-Pakete an einzelnen Bauteilen vorrätig zu halten, oder zumindest für alle Interessierten gemeinsam anzuschaffen.

Entwickler-Kits & Komplett-Bausätze

z.B. Make-Lötstation, luftdaten.info-Messstation, plus weitere DIY-Projekte...
Wenn das Repair-Café und der Hackerspace eh schon Elektronik-Bauteile vorrätig haben, und eh schon erste Test-/Prototypen aufgebaut haben, und eh schon die dafür notwendigen Geräte und Verbrauchsmaterialien bestellt haben, und eh schon die dahinterstehende Logistik dokumentiert haben ... warum also nicht gleich auch für andere einfach nutzbar machen und fairteilen?

Genau das ist unser Ziel ... mehr noch!
Um einerseits Anschaffungskosten niedrig zu halten und andererseits v.a. Ressourcen zu schonen, soll u.U. eine Rückgabe und Wiederverwendung möglich sein. Sollte der Bausatz nicht gefallen, oder ist ein Projekt abgeschlossen, sollen Entwickler-Kits/Bausätze an das Repair-Café (bzw. Hacker-/Makerspace) zurückgegeben werden können. Wir testen die Einzelteile auf Funktion, rüsten den Bausatz bei fehlenden Elementen nach und vervollständigen ihn wieder, komplett funktionsfähig - bereit für weitere Interessenten und Selbermacher.

Was ist das?

 

Die einen würden sagen: Alter Platinenschrott?

NEIN - nicht für uns!
Fürs Repair-Café Hilpoltstein sind solche Platinen sehr wertvoll - nicht finanziell - sondern ideell!
Sie bedeuten für uns Bildung, Wissen, Ressourcen teilen, gelebte Nachhaltigkeit und viel viel mehr ...

Wir geben solch altem Platinenschrott einen zweiten Lebenssinn. Nachdem sie ihren eigentlichen Zweck erfüllt haben, nutzen wir sie vorrangig als Demomodelle und Übungsobjekte für den geplanten Makerspace. Zuerst um das Auslöten einzelner Bauteile lernen und üben zu können, dann um das Prüfen der Funktionsfähigkeit zu demonstrieren, und falls sie noch nutzbar sind, wird das Bauteil zur weiteren Nutzung (z.B. Testaufbauten, Prototypen, usw.) im Lager und Teilefundus bereit gehalten, v.a. Stecker, Taster, Blinke-Blinke-Lichter ;-) ... usw.
Die zu erwartenden Material-Überschüsse werden wir dann natürlich auf fairteilen, d.h. an interessierte Elektronik-Bastler und Tüftler verschenken/weitergeben.

Und selbst wenn alles für uns noch Nutzbare ausgelötet ist, nutzen wir solche Platinen weiter, um das Einlöten von Bauteilen praktisch üben zu können.
Denn bei altem Platinenschrott kann ja nichts mehr kaputt gemacht werden.

Kreative Lösungswege Kreislauf-/Abfallwirtschaft?

Das Repair-Café Hilpoltstein ist bestrebt, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Kommunale Abfallangelegenheiten im Landratsamt Roth, gemeinsam Lösungen zu finden, um in den Wertstoffhöfen des Landkreises abgegebene Elektrogeräte einer sinnvollen Weiterverwendung zuzuführen. Ganz im Sinne von 'Wegwerfen? Denkste!' sowie Wiederrückführung von bereits vorhandenen Ressourcen vor der endgültigen Entsorgung.

Aktuell beschränken sich die Möglichkeiten auf eine freiwillige Sachspende im Wertstoffhof Pyras direkt fürs Repair-Café Hilpoltstein. Die Gründe dafür sind vielfältig, allen voran der Platzmangel und fehlende Lagermöglichkeiten des Repair-Cafés für solche Altgeräte.

Ihr könnt uns helfen, den Hackerspace mit Material auszustatten, indem ihr in Pyras eure noch funktionierenden kompletten Geräte dem Repair-Café spendet (z.B. Monitore, Tower-PCs, Notebooks,...), oder bei nicht mehr funktionierenden Geräten zumindest die Platinen ausbaut, und die Platinen dem Repair-Café spendet, z.B. dann für Löt-Schulungen. Einzelne Platinen können wir besser lagern als komplette defekte Tower. Mit euren Spenden wäre uns sehr geholfen - DANKE!

Wer allgemein mithelfen möchte, praktikable Lösungswege gemeinsam mit der LRA-Abteilung Kommunale Abfallangelegenheiten zu erarbeiten, kann sich gerne beim Repair-Café melden.
Und wer nur die Bauteile und Rohstoffe wiederverwenden möchte, z.B. kreatives Upcycling und sonstige Basteleien, kann  ebenso gerne in diesem Bereich im und mit dem Repair-Café aktiv werden.

Termine

alle 2 Wochen: Dienstag, ab 18.00 Uhr!

  • VIRTUELL(Jitsi-Meet), und parallel dazu:
  • REAL unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln;
    Teilnahme aktuell begrenzt und auf Anfrage bei Stefan möglich

Aktuelle Details & Aktivitäten könnt ihr nachlesen bei:

https://chaos-hip.de

 

 

 

Wir fahren dann schon mal los ... ;-)

... in Richtung

 

'Bastelstunde' 14.03.20

Thema: Sat-Receiver demontieren

Dabei haben wir viele Schätzchen entdeckt, die wir im Hacker-/Makerspace sehr gut gebrauchen können:
Festplatten, Displays, Kabel, Stecker, Schalter, LEDs, Transformatoren, u.a.

Thema der nächsten Bastelstunde:
Auslöten und testen ;-)