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Computer Hardware upgraden reparieren  |  Tutorial RAM vergrößern aufstocken

Arbeitsspeicher austauschen

Den RAM/Arbeitsspeicher zuhause selbst auszutauschen ist kein Hexenwerk - ganz im Gegenteil: Selbst für unerfahrene PC-Bastler ganz einfach zum Selbermachen.

Kurzübersicht:

  1. Alten RAM entnehmen
  2. Neuen (gebrauchten!) RAM einstecken

FERTIG! Mehr ist nicht zu tun. Der PC erkennt den geänderten RAM automatisch. Höchstens noch eine Kontrolle, ob er tatsächlich angezeigt und genutzt wird.

Details:
Grundsätzlich muss man nur wissen, welche Bauform(U-DIMM, SO-DIMM,...) und welche RAM-Generation(DDR 2, 3, 4,...) verwendet wird. Es passen auch nur die geeigneten RAM-Riegel in den PC (siehe unten).

 


Erster Einblick: RAM suchen

Auf dem Mainborad sind meistens nur 2 bzw. in diesem Computer (Esprimo E900) sogar 4 RAM-Bänke (= Steckleisten direkt auf dem Mainboard).

Siehe Fotos: Nur 2 Bänke genutzt, mit jeweils 2-GB-Riegel. Damals (Bj. 2011) waren 4 GB Standard, für heutige Verhältnisse etwas wenig. Geht zwar auch, aber besser wären 8 GB, z.B. 2x 4GB oder 4x 2GB. Aber: Warum kleckern, wenn man klotzen kann? ;-)   → Wir verbauen 32 GB!

 

#1 RAM entnehmen

  1. Halterung öffnen
  2. RAM-Riegel einfach nach oben rausziehen

 

#2 RAM einstecken: Fertig!

Die neuen RAM-Riegel "passend" in die Bänke stecken. Geht am einfachsten, wenn die RAM-Riegel an jedem Ende separat in die Bank gedrückt werden. Damit schließt sich der Hebel automatisch und verankert den RAM-Riegel auf dieser Seite.

 


Wissenswertes & Details:
Welcher RAM muss und kann genutzt werden?

 

Bauform: Unterschied (U-)DIMM und SO-DIMM

Um zu erfahren, was verbaut ist, einfach in den PC schauen. Die Unterschiede sind sofort erkennbar. Das sind die 2 meist gebräuchlichsten Bauformen für Laptop- und Desktop-PCs.

RAM-Generation: Beispiel DDR-3 U-DIMM

Damit kein falscher RAM eingebaut werden kann, sind RAM-Bänke auf dem Mainboard und die RAM-Riegel beireits baulich aufeinander abgeglichen: 

Auch beim Takt können keine Fehler gemacht werden. Lt. Datenblatt werden max. 1.333 MHz unterstützt, ist identisch mit dem Aufdruck auf dem RAM-Riegel: 10600.

Aufdruck Erklärung (siehe Foto):

  • PC3 12800 = DDR-3 1.600 MHz
  • PC3 10600 = DDR-3 1.333 MHz

Wenn das Mainboard lt. Datenblatt max. 1.333 MHz unterstützt, kann zwar ein 1.600MHz-RAM eingebaut werden, leistet aber max. 1.333 MHz.
Umgekehrt: Wenn ein geringerer eingebaut würde (z.B. PC3 8500 = 1066 MHz), können die möglichen 1.333 MHz (Mainboard) nicht genutzt werden, sondern auch nur die 1066 vom RAM.